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Optimismus trotz „Wind im Gesicht“

Werfen sich im Wahlkampf für die SPD ins Zeug: Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Lars Lust und Doris Brandt, Stadtratsmitglied,
stellvertretende Bremervörder Bürgermeisterin und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bremervörde – Obere Oste. Foto: Bick

Erstmalig als Teil des neuen SPD-Ortsvereins Bremervörde – Obere Oste bewerben sich die Bremervörder Sozialdemokraten bei den
Kommunalwahlen am 13. September um Mandate im Stadt- und Ortsrat. Die BZ sprach mit Doris Brandt und Lars Lust.

Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion machen deutlich, welche Anliegen für die
Sozialdemokraten besonders im Fokus stehen. Ganz weit vorne: das Thema bezahlbarer Wohnraum in Bremervörde. Die SPD setzt sich
in ihrem Zukunftsprogramm 2030 für Lückenbebauung und Kernstadtverdichtung ebenso wie für die Schaffung von Bauland in
Kernstadt und den Ortschaften ein. Doris Brandt plädiert zudem für neue Wohnformen wie gemeinschaftliche Wohnprojekte,
Baugemeinschaften oder Mehrgenerationenwohnen.

Auch die Jugend – explizit auch in den Bremervörder Ortschaften – dürfe nicht aus den Augen verloren werden. Ihr müssten, so Brandt,
„Räume zur Selbstverwirklichung“ zur Verfügung gestellt werden. Oft reiche schon ein einfacher Rückzugsort für gemeinsame Treffen. „Das muss gar nicht viel Geld kosten“, so Lust.

Zwar müssten bei den Haushaltsberatungen alle Ausgaben überprüft werden. Einen finanziellen Kahlschlag vermeiden wollen die
SPDler allerdings bei den freiwilligen Leistungen im städtischen Haushalt, von denen viele Vereine und soziale Institutionen profitieren. „Wir würden uns ins eigene Fleisch schneiden“, so Doris Brandt. Problematisch sehen die Sozialdemokraten die extrem gestiegenen Kosten im Bereich der Kitas.

Keine Zusammenarbeit mit AfD

Sieben Mandate hält die SPD im jetzigen Stadtrat. Wenn es auch in der kommenden Wahlperiode mindestens dabei bleibt, wäre das
aus Sicht des Fraktionsvorsitzenden schon ein Wahlerfolg. „Der bundespolitische Wind weht uns stark ins Gesicht“, schildert Brandt
ihre Eindrücke aus dem Wahlkampf. Gleichwohl erlebe im Wahlkampf viele gute und höfliche Gespräche mit den Menschen, so die Sozialdemokratin. „Die persönliche Begegnung ist anders als online“, ergänzt Lust mit Blick auf viele Hasskommentare gegen seine Partei im Netz.

„Der bundespolitische Wind weht uns stark ins Gesicht.“ – Doris Brandt (SPD)

Zusätzlich zur Bundespolitik verändert jedoch die Kandidatenliste mit zwei AfD-Bewerbern für den Stadtrat die Ausgangslage für die
nächste Zusammensetzung des Gremiums, in dem noch die CDU die absolute Mehrheit innehat. Die Chance, dass es nach dem 13.
September mehr als die Mitglieder einer einzelnen Fraktion für die Stimmmehrheit im Bremervörder Stadtrat braucht, ist groß. „Der
Wahlabend wird konkrete Zahlen liefern“, so Brandt.
Generell gilt jedoch: Die SPD ist – mit Ausnahme künftiger AfD-Ratsmitglieder – zur Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen
bereit.

SPD will präsenter werden

Einig ist das Duo darin, dass die SPD in ihrem Wirken mehr Präsenz zeigen muss. „Uns ist klar, dass wir wieder aktiver werden müssen“,
so Lust selbstkritisch. Während in die Ratsfraktion mit dem ein oder anderen jungen Kandidaten neuer Schwung Einzug halten soll,
könnte der neu formierte SPD-Ortsverband Bremervörde – Obere Oste, nun inklusive der Bereiche Selsingen und Geestequelle,
zusätzliche Kräfte für die Parteiarbeit außerhalb der Fraktion freisetzen.

Brandt: „Die neue Struktur ist gut angelaufen.“

„Wir haben im Wahlkampf nicht aufeinander eingeschlagen, damit man auch danach noch miteinander reden kann“, so Lars Lust, der die „vernünftige Arbeitsatmosphäre“ in der zu Ende gehenden Wahlperiode im Stadtrat lobt.

Jeder der drei Distrikte arbeitet auch für sich alleine – so etwa beim Aufhängen der Wahlplakate. Gleichzeitig könne die SPD im Wahlkampf und bei Veranstaltungen von Synergieeffekten profitieren.

Zur Erinnerung: Der aktuell amtierende stellvertretende Ortsbürgermeister Christian Oetjen, der 2021 noch als SPDler in den jetzigen Ortsrat eingezogen war, hatte die Bremervörder Sozialdemokratie wegen der Fusion der Ortsverbände und Differenzen mit der Bundespartei verlassen und kandidiert nun für die WG Pro Bremervörde.

Empfehlung für Hannebacher

Entsprechend müssen sich die Sozialdemokraten für die Arbeit im Ortsrat neu aufstellen. Eine zentrale Rolle dabei spielt Lars Lust.
Während der SPD-Fraktionsvorsitzende für den Stadtrat lediglich auf dem letzten Listenplatz kandidiert, steht er auf der Bewerberliste seiner Partei für den Ortsrat auf Platz 1. Es ist der SPD wichtig, den Ortsrat als eigenständiges Gremium für Anliegen der Kernstadt beizubehalten und dafür „weniger als Bühne für andere Karrieren“, kann sich Lust einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen.

Ohne eigenen Kandidaten ist die SPD wie schon 2021 bei der Bürgermeisterwahl. Wie auch die WG Pro Bremervörde sprechen sich die Sozialdemokraten bei der Bürgermeisterwahl für den parteilosen Amtsinhaber Michael Hannebacher aus. Mit allen Vorhaben und Ansichten des Bürgermeisters sind die Sozialdemokraten in den vergangenen Jahren nicht einverstanden gewesen. Lust nennt etwa die Diskussionen über Infostände von Parteien auf dem Wochenmarkt. An der ein oder anderen Stelle, etwa beim Thema Ganztagsschule, hätte sich die SPD Lars Lust zufolge zudem mehr Führung von der Verwaltungsspitze erhofft.

Im Vergleich zu Hannebachers Herausforderer, dem amtierenden Ortsbürgermeister Dirk-Frederik Stelling (CDU), bestünden jedoch
inhaltlich die größeren Schnittmengen. Die Sozialdemokraten bedauern im Gespräch mit der BZ zudem, dass die Grünen keine
Wahlempfehlung für einen der Bewerber aussprechen.

Doris Brandt lobte insbesondere die Informationspolitik des Bürgermeisters gegenüber den Ratsfraktionen. Im Vergleich zu dessen Vorgängern vergleicht Brandt den Informationsfluss zu den Fraktionen als „Schlaraffenland“.

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Zu Besuch bei Prange Edelstahl: Vorausschauende Planung gibt Raum für heutiges Wachstum

Bezahlbares Wohnen Thema für kommende Jahre

Bei einem Unternehmensbesuch bei der Prange Edelstahl GmbH konnte ich mir gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Brandt und örtlichen SPD-Kommunalpolitikern ein umfassendes Bild von den modernen Betriebsabläufen und der Leistungsfähigkeit des Betriebes machen. Das Unternehmen zur Edelstahlverarbeitung blickt seit seiner Gründung im Jahr 2015 auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück. Die Weichen für das heutige und künftiges Wachstum hat Prange Edelstahl in guten Gesprächen mit Bürgermeister Andreas Brandt und der Kommunalpolitik frühzeitig gestellt und im Jahr 2018 das Nachbargrundstück erworben.

Aktuell verzeichnet das Unternehmen eine erfreulich gute Auftragslage. Dennoch steht der Betrieb vor Herausforderungen, die auch andere Unternehmen in der Region bewegen: Neben dem spürbaren Fachkräftemangel machen sich auch Turbulenzen am Exportmarkt bemerkbar, die sich direkt auf Zulieferbetriebe auswirken. Der Geschäftsführer von Prange Edelstahl, Sören Prange, betonte im Gespräch, dass diesen Herausforderungen zwar volle Auftragsbücher gegenüberstehen, gute Rahmenbedingungen vor Ort aber entscheidend für die Zukunft sind. Um auch weiterhin qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und langfristig zu binden, setzt das Unternehmen unter anderem auf die eigene Ausbildung in den Berufen Maschinenführer/in sowie Industriekaufmann und Industriekauffrau.

Ein zentrales Anliegen richtete das Unternehmen bei dem Besuch auch an die Kommunalpolitik: Der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum komme eine Schlüsselrolle zu, damit Fachkräfte in der Region ein Zuhause finden können. „Bezahlbares Wohnen ist bei uns im Flecken Langwedel seit längerem ein Thema, dass ganz oben auf der Tagesordnung steht“, machte Bürgermeister Andreas Brandt deutlich. „In diesem Zusammenhang müssen in Zukunft auch die Möglichkeiten des Bauturbos genutzt werden.“

Prange Edelstahl zeigt mit seinen Beschäftigten eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft und Engagement in unseren heimischen Betrieben steckt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich das Unternehmen seit 2015 entwickelt hat und trotz globaler Herausforderungen mit Zuversicht in die Zukunft blickt. Damit unsere heimischen Unternehmen weiterhin wachsen können, müssen wir die Rahmenbedingungen verbessern. Dazu gehört die Modernisierung unserer Infrastruktur. Das machte ich im Anschluss an den Rundgang deutlich und verwies auf die Investitionshilfen von Bund und Land, mit denen zum Beispiel Straßen ertüchtigt werden können.

 

 

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Austausch und Ehrungen

Rund 70 Gäste feierten die Sommerfest-Premiere des neuen SPD-Ortsvereins, bei der langjährige Mitglieder ebenso im Mittelpunkt standen wie die Zukunft der Ostestadt.

Die Mitglieder der SPD zogen alle ein positives Fazit des ersten Sommerfestes.
Foto: Ralf G. Poppe

Hesedorf. Kürzlich feierte der neu gegründete SPD-Ortsverein Bremervörde-Obere Oste sein erstes Sommerfest in Hesedorf. Die Gäste fanden sich zum sommerlichen Beisammensein ein, um abseits von Sitzungen und politischen Tagesordnungen intensive Gespräche zu führen.

Unter den Gästen befand sich auch Bremervördes parteiloser Bürgermeister Michael Hannebacher. Er bekräftigte in einer kurzen Rede, auch weiterhin parteilos bleiben zu wollen sowie, dass die aktuelle Kandidatur seine letzte für das Bürgermeisteramt der Ostestadt sein werde.

Zuvor hatte Gastgeberin Doris Brandt die Anwesenden ebenfalls mit einer kurzen Ansprache begrüßt. Sie wünschte sich allerdings, den kommunikativen Gedanken an diesem Tag hervorzuheben.

Urkunden und Mettwürste als Dankeschön

Bei der Premiere des Sommerfests kamen rund 70 Gäste zusammen. „Es war eine gute Gelegenheit für den Vorstand des Ortsvereins, langjährige Mitglieder der SPD zu ehren“, so der stellvertretende Vorsitzende Klaus Manal. Dabei wurden für besonders langjährige Mitgliedschaften vor Ort Klaus Pfau für 55 Jahre sowie Uli Elend und Christian Winsemann für jeweils 50 Jahre ausgezeichnet. Insgesamt standen 19 Mitglieder aus den drei Distrikten Bremervörde, Geestequelle und Selsingen auf der Ehrungsliste: Urkunden und je eine Mettwurst für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Dietmar Braun, Rüdiger Holst, Kai-Uwe Wilshusen und Michael Behnken. Für fünfzehn Jahre wurden Kerstin Behrendt, sowie Eva und Marco Wettlaufer geehrt. 25 Jahre sind Rolf Becker und Jürgen Hein Mitglieder in der SPD. Für eine 30jährige Mitgliedschaft erhielten Gerda Brinkmann, Elke Mickley und Esther Ockhun die Ehrungen. Seit vierzig Jahren sind Helga Kubisch und Holger Witte Parteimitglieder. Wolfgang Krishon ist seit 1981 dabei, und Peter Sehl seit 1971.

Für die SPD Bremervörde gilt es laut eigenem Programm, die Zukunft der Ostestadt nun sozial, digital und nachhaltig zu sichern. Hauptaufgabe von Politik und Verwaltung sei es, für heutige Bürger:innen sowie zukünftige Generationen ein lebenswertes Umfeld zu schaffen.

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Allgemein Landtag

Mikroförderung geht in 2. Runde -leider schon ausgeschöpft-

Wieder Chance für Kreisverdener Projekte ab 1.9.

 

Kreisverdener Vereine und ehrenamtlich Engagierte haben erneut die Chance auf die neue niedrigschwellige Mikroförderung des Landes. Das habe ich von Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens erfahren. Die Kleinstförderung ist ein zentraler Bestandteil der Niedersächsischen Strategie für Engagement und Ehrenamt. Sie unterstützt Vereine, Initiativen, gemeinwohlorientierte Organisationen und ehrenamtlich Engagierte mit Zuschüssen zwischen 100 und 2.500 Euro bei der Umsetzung ihrer Projekte vor Ort.

Bereits die erste Förderrunde stieß auf eine außergewöhnlich hohe Resonanz: Innerhalb von rund zwei Tagen gingen 576 Förderanträge ein. Das bereitgestellte Fördervolumen von einer Million Euro war damit innerhalb kürzester Zeit vollständig ausgeschöpft. In der ersten Runde wurden acht Förderanträge aus dem Landkreis Verden bewilligt werden mit einem Volumen von über 14.000 Euro. Darunter waren im Landkreis Verden beispielsweise das Fest am Blender See, ein Projekt des Schützenvereins Dörverden zur Modernisierung des Schießstandes, die Anschaffung eines Defibrilators durch den Sportverein Holtebüttel oder ein Bauernhofbesuch mit Kita-Kindern organisiert durch den Verein für nachhaltige Ernährung, Umweltbildung und Agrarwirtschaft NEUA e.V.

Die Mikroförderung ist Rückenwind fürs Ehrenamt. Die starke Nachfrage in der erste Förderrunde macht deutlich, wie hoch der Bedarf an einfachen und unbürokratischen Fördermöglichkeiten für das Ehrenamt bei uns in der Region ist. Weil auch in der zweiten Förderrunde wieder mit vielen Anträgen zu rechnen ist, rate ich allen Interessierten aus dem Landkreis Verden direkt zum Start der Förderung am 1. September einen Antrag zu stellen.

Im Rahmen ihrer Sommerreise hatte Ministerin Daniela Behrens nun einen Förderscheck über 800.000 Euro an die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Niedersachsen e. V. (LAGFA) übergeben. Mit den zusätzlichen Mitteln wird die erfolgreiche Mikroförderung fortgesetzt. Ausschlaggebend sind die hohe Nachfrage sowie die positiven Ergebnisse einer Zwischenevaluation. Bereits zu Jahresbeginn hatte das Land Niedersachsen auf Beschluss des Landtages hin eine Million Euro für das Programm bereitgestellt. Damit erhöht sich die Gesamtsumme, die das Land Niedersachsen im Jahr 2026 für die Mikroförderung zur Verfügung stellt, auf 1,8 Millionen Euro.

Ab dem 1. September 2026 startet die nächste Förderphase der Mikroförderung. Die bewährten Rahmenbedingungen bleiben unverändert. Gefördert werden weiterhin vielfältige Projekte, die mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand große Wirkung vor Ort entfalten können. Dazu zählen unter anderem Nachbarschaftsinitiativen, Bildungs- und Jugendangebote, soziale Projekte sowie kulturelle Mikrovorhaben. Um Ehrenamtliche bei der Antragstellung zu entlasten, bleibt das Verfahren bewusst einfach und zeitsparend gestaltet. Ein besonderes Merkmal der Mikroförderung ist der vollständig digitale Ablauf: Von der Antragstellung bis zur Abrechnung erfolgt das gesamte Verfahren online über die LAGFA Niedersachsen. Das bedeutet weniger Bürokratie, eine schnellere Bearbeitung und ein nutzerfreundliches Verfahren für die Antragstellenden. Die Auszahlung erfolgt weiterhin in zwei Schritten: 50 Prozent der Fördersumme werden unmittelbar nach der Förderzusage ausgezahlt, die verbleibenden 50 Prozent nach Prüfung des Verwendungsnachweises durch die LAGFA Niedersachsen. Dadurch können Vereine, Initiativen und Organisationen ihre Projekte ohne Vorfinanzierungsdruck auf einer verlässlichen finanziellen Grundlage starten.

Mehr Informationen zur neuen Mikroförderung sind online erhältlich unter Mikroförderung: Kleines Geld, große Wirkung – LAGFA Niedersachsen

 

 

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Allgemein Bundestag

„Klingbeil im Gespräch“ in Visselhövede am 22. August 2026

Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Plätze sind begrenzt.

Anmeldeschluss ist der 17. August 2026.

Am Veranstaltungstag findet eine Personalausweiskontrolle statt, der Einlass ist nur mit gültigem Ausweis möglich. Bitte beachten Sie außerdem, dass nur kleine Taschen bis maximal DIN-A4-Größe mitgebracht werden dürfen. Größere Taschen oder Rucksäcke sind aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen.

Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich!

Datum: 22. August 2026
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Ort: Haus der Bildung
Adresse: Emmy-Krüger-Straße 2, 27374 Visselhövede

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Dritte Heimatrunde: Klingbeil auf dem Fahrrad durch den Landkreis Rotenburg und Heidekreis

“Ich kenne meine Heimat nach 17 Jahren Politik sehr gut, aber auf dem Fahrrad nimmt man vieles nochmal ganz anders wahr. Deswegen freue ich mich auf das Radeln durch den Heidekreis und Landkreis Rotenburg und vor allem auf viele persönliche Begegnungen und Gespräche unterwegs”, so Lars Klingbeil.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Heidekreis und dem Landkreis Rotenburg können Lars Klingbeil auf einzelnen Streckenabschnitten begleiten. Klingbeil und sein Team weisen jedoch darauf hin, dass die Plätze für das gemeinsame Mitradeln begrenzt sind.

Die Strecken im Überblick:

Freitag, 21. August 2026
11.20 Uhr – Hermann-Löns-Straße (Turnhalle Grundschule), 27336 Rethem (Aller)
Strecke: Grund- und Oberschule Rethem bis Wilhelm-Focke-Straße 1, 29693 Hodenhagen
ca. 18 Kilometer

13.50 Uhr – Wilhelm-Focke-Straße 1, 29693 Hodenhagen
Strecke: Wilhelm-Focke-Straße 1, 29693 Hodenhagen bis Kirchboitzen 7A, 29664 Walsrode-Kirchboitzen
ca. 16 Kilometer

Samstag, 22. August 2026
11.20 Uhr – Haus der Bildung, Visselhövede
Strecke: Haus der Bildung Visselhövede bis Bahnhofstraße 14, 27386 Brockel
ca. 17 Kilometer

13.50 Uhr – Mühle “Anneliese” in Brockel
Strecke: Mühle “Anneliese” in Brockel  bis zum Meyerhof in Scheeßel
ca. 11 Kilometer

Interessierte können sich per E-Mail unter lars.klingbeil@nullbundestag.de anmelden. Bei der Anmeldung werden Name, Geburtsdatum und Handynummer benötigt. Die Plätze für die einzelnen Streckenabschnitte sind begrenzt.

Für die Teilnahme wird um ein verkehrssicheres und gut gewartetes Fahrrad gebeten, da die Strecke teilweise durchs Gelände führt.

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Klingbeil: KfW fördert Investitionen im Heidekreis mit 42 Millionen Euro

Der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil begrüßt die Entwicklung: “Die KfW-Förderprogramme unterstützen Familien beim Erwerb und der Modernisierung von Wohneigentum und stärken zugleich Unternehmen, die in ihre Zukunft investieren. Das sind wichtige Impulse für den Heidekreis.”

Besonders stark nachgefragt wurden die Programme für private Haushalte. Insgesamt erhielten 650 Antragstellerinnen und Antragsteller Förderzusagen mit einem Volumen von 36,5 Millionen Euro. Davon entfielen 6,0 Millionen Euro auf den Bereich “Wohnen & Leben” sowie 30,5 Millionen Euro auf Maßnahmen zur Energieeffizienz und zu erneuerbaren Energien. Insgesamt profitierten 1.176 Wohneinheiten von den Förderungen.

Auch Unternehmen im Heidekreis nutzten die Förderangebote der KfW. Im Bereich der Mittelstandsbank wurden 18 Förderzusagen mit einem Volumen von 2,9 Millionen Euro bewilligt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf Gründungen und Unternehmensinvestitionen sowie auf Maßnahmen zur Energieeffizienz.

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Klingbeil: KfW fördert Investitionen im Landkreis Rotenburg mit 148,1 Millionen Euro

Der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil begrüßt die Entwicklung: “Die KfW-Förderprogramme unterstützen Unternehmen dabei, zukunftsfähig zu investieren, und helfen Familien sowie Privatpersonen dabei, Wohneigentum zu schaffen oder energetisch zu modernisieren. Das stärkt unsere Wirtschaft und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz.”

Besonders stark nachgefragt waren im Bereich der Mittelstandsförderung Programme für Gründungen und Unternehmensinvestitionen mit 30 Förderzusagen und einem Fördervolumen von 9,8 Millionen Euro. Den größten Anteil machte zudem die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien aus: Hier wurden 13 Vorhaben mit insgesamt 84,4 Millionen Euro unterstützt.

Auch private Haushalte nutzten die Förderangebote der KfW intensiv. Insgesamt wurden 1.000 Förderzusagen mit einem Volumen von 48,2 Millionen Euro erteilt. Besonders gefragt waren Programme rund um Wohnen und Leben mit 133 Förderzusagen sowie Maßnahmen zur energetischen Sanierung und zum klimafreundlichen Bauen. Insgesamt profitierten 1.390 Wohneinheiten von den Förderungen.

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Berlinfahrt auf Einladung von Lars Klingbeil: Politische Einblicke und persönliche Begegnungen

Zum Auftakt der Fahrt stand ein Besuch im Futurium – dem „Haus der Zukünfte“ – auf dem Programm. Dort beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Fragen rund um gesellschaftliche Entwicklungen, Wissenschaft und technologische Innovationen. Anschließend folgte eine Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR. Die Teilnehmenden erhielten dabei eindrucksvolle Einblicke in die Geschichte politischer Verfolgung und die Bedeutung von Freiheit und Demokratie.

Am zweiten Tag standen politische Fachgespräche im Mittelpunkt. Die Gruppe besuchte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und informierte sich über aktuelle Themen der internationalen Zusammenarbeit. Im Anschluss gab es ein Gespräch mit dem Umweltbundesamt zu umweltpolitischen Fragestellungen und der Arbeit der Behörde. Ergänzt wurde das Programm durch den Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas sowie eine politische Stadtrundfahrt durch Berlin, bei der wichtige Orte der Bundespolitik und deutschen Geschichte näher betrachtet wurden.

Den Abschluss der Informationsfahrt bildete der Besuch des Deutschen Bundestages. Neben einer Besichtigung des Plenarsaals und einem Vortrag über die Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments stand auch ein Besuch der Reichstagskuppel an.

„Politische Bildung lebt davon, dass Menschen Politik nicht nur aus der Ferne verfolgen, sondern Orte kennenlernen, an denen Entscheidungen getroffen und Geschichte geschrieben wurde. Solche Fahrten ermöglichen wertvolle Einblicke in unsere Demokratie und stärken das Verständnis für politische Zusammenhänge“, erklärt Lars Klingbeil.

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Mehr als 11.000 Euro vom Land für Begegnungsprojekt in Dörverden

Wie ich aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur erfahren habe, profitiert im zweiten Halbjahr 2026 ein Kreisverdener Projekt von der Soziokultur-Förderung des Landes Niedersachsen: Für das Projekt „Boot als Kulturraum für alle: Jugend gestaltet Dorfleben“ kann der Dörverdener Verein Forum Zukunft e.V. Landesmittel in Höhe von mehr als 11.400 Euro in Anspruch nehmen. Im Rahmen dieser Initiative soll gemeinsam mit Jugendlichen ein altes Boot zu einem nachhaltigen Ort der Begegnung umgebaut werden. Das Angebot richtet sich insbesondere an junge Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft und soll Raum schaffen für ein gutes Miteinander.

Kultur kann Menschen zusammenbringen, Horizonte erweitern und das Miteinander stärken. Ich freue mich, dass die Landesmittel hier im Landkreis Verden dazu beitragen. Als Mitglied des Ausschusses für Haushalt und Finanzen habe ich mich erfolgreich für eine dauerhafte Stärkung der Kultur eingesetzt. Im Entwurf der Landesregierung für den kommenden Doppelhaushalt 2027/28 stehen nun jedes Jahr 600.000 Euro zusätzlich für die Soziokultur bereit. Das schafft für die Kulturtreibenden Planungssicherheit und sichert ihre Angebote langfristig ab.

Vereine können weiterhin Projekt- und Strukturförderung beim Landesverband Soziokultur beantragen. Stichtag für die Anträge für 2027 ist der 15. Oktober 2026. Weitere Unterstützung und Hilfe erhalten die Vereine auch durch die regionalen Kulturberaterinnen und -berater des Landesverbands Soziokultur. Mehr Informationen sind im Internet unter soziokultur-niedersachsen.de abrufbar.