Vom 12. Oktober bis einschließlich 16. Oktober 2026 ist mein Bürgerbüro urlaubsbedingt nicht besetzt.
Ab dem 19.10.2026 ist mein Team wieder für Sie da und zwischen 9 und 15 Uhr erreichbar.
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Bei einem Unternehmensbesuch bei der Prange Edelstahl GmbH konnte ich mir gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Brandt und örtlichen SPD-Kommunalpolitikern ein umfassendes Bild von den modernen Betriebsabläufen und der Leistungsfähigkeit des Betriebes machen. Das Unternehmen zur Edelstahlverarbeitung blickt seit seiner Gründung im Jahr 2015 auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück. Die Weichen für das heutige und künftiges Wachstum hat Prange Edelstahl in guten Gesprächen mit Bürgermeister Andreas Brandt und der Kommunalpolitik frühzeitig gestellt und im Jahr 2018 das Nachbargrundstück erworben.
Aktuell verzeichnet das Unternehmen eine erfreulich gute Auftragslage. Dennoch steht der Betrieb vor Herausforderungen, die auch andere Unternehmen in der Region bewegen: Neben dem spürbaren Fachkräftemangel machen sich auch Turbulenzen am Exportmarkt bemerkbar, die sich direkt auf Zulieferbetriebe auswirken. Der Geschäftsführer von Prange Edelstahl, Sören Prange, betonte im Gespräch, dass diesen Herausforderungen zwar volle Auftragsbücher gegenüberstehen, gute Rahmenbedingungen vor Ort aber entscheidend für die Zukunft sind. Um auch weiterhin qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und langfristig zu binden, setzt das Unternehmen unter anderem auf die eigene Ausbildung in den Berufen Maschinenführer/in sowie Industriekaufmann und Industriekauffrau.
Ein zentrales Anliegen richtete das Unternehmen bei dem Besuch auch an die Kommunalpolitik: Der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum komme eine Schlüsselrolle zu, damit Fachkräfte in der Region ein Zuhause finden können. „Bezahlbares Wohnen ist bei uns im Flecken Langwedel seit längerem ein Thema, dass ganz oben auf der Tagesordnung steht“, machte Bürgermeister Andreas Brandt deutlich. „In diesem Zusammenhang müssen in Zukunft auch die Möglichkeiten des Bauturbos genutzt werden.“
Prange Edelstahl zeigt mit seinen Beschäftigten eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft und Engagement in unseren heimischen Betrieben steckt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich das Unternehmen seit 2015 entwickelt hat und trotz globaler Herausforderungen mit Zuversicht in die Zukunft blickt. Damit unsere heimischen Unternehmen weiterhin wachsen können, müssen wir die Rahmenbedingungen verbessern. Dazu gehört die Modernisierung unserer Infrastruktur. Das machte ich im Anschluss an den Rundgang deutlich und verwies auf die Investitionshilfen von Bund und Land, mit denen zum Beispiel Straßen ertüchtigt werden können.
Kreisverdener Vereine und ehrenamtlich Engagierte haben erneut die Chance auf die neue niedrigschwellige Mikroförderung des Landes. Das habe ich von Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens erfahren. Die Kleinstförderung ist ein zentraler Bestandteil der Niedersächsischen Strategie für Engagement und Ehrenamt. Sie unterstützt Vereine, Initiativen, gemeinwohlorientierte Organisationen und ehrenamtlich Engagierte mit Zuschüssen zwischen 100 und 2.500 Euro bei der Umsetzung ihrer Projekte vor Ort.
Bereits die erste Förderrunde stieß auf eine außergewöhnlich hohe Resonanz: Innerhalb von rund zwei Tagen gingen 576 Förderanträge ein. Das bereitgestellte Fördervolumen von einer Million Euro war damit innerhalb kürzester Zeit vollständig ausgeschöpft. In der ersten Runde wurden acht Förderanträge aus dem Landkreis Verden bewilligt werden mit einem Volumen von über 14.000 Euro. Darunter waren im Landkreis Verden beispielsweise das Fest am Blender See, ein Projekt des Schützenvereins Dörverden zur Modernisierung des Schießstandes, die Anschaffung eines Defibrilators durch den Sportverein Holtebüttel oder ein Bauernhofbesuch mit Kita-Kindern organisiert durch den Verein für nachhaltige Ernährung, Umweltbildung und Agrarwirtschaft NEUA e.V.
Die Mikroförderung ist Rückenwind fürs Ehrenamt. Die starke Nachfrage in der erste Förderrunde macht deutlich, wie hoch der Bedarf an einfachen und unbürokratischen Fördermöglichkeiten für das Ehrenamt bei uns in der Region ist. Weil auch in der zweiten Förderrunde wieder mit vielen Anträgen zu rechnen ist, rate ich allen Interessierten aus dem Landkreis Verden direkt zum Start der Förderung am 1. September einen Antrag zu stellen.
Im Rahmen ihrer Sommerreise hatte Ministerin Daniela Behrens nun einen Förderscheck über 800.000 Euro an die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Niedersachsen e. V. (LAGFA) übergeben. Mit den zusätzlichen Mitteln wird die erfolgreiche Mikroförderung fortgesetzt. Ausschlaggebend sind die hohe Nachfrage sowie die positiven Ergebnisse einer Zwischenevaluation. Bereits zu Jahresbeginn hatte das Land Niedersachsen auf Beschluss des Landtages hin eine Million Euro für das Programm bereitgestellt. Damit erhöht sich die Gesamtsumme, die das Land Niedersachsen im Jahr 2026 für die Mikroförderung zur Verfügung stellt, auf 1,8 Millionen Euro.
Ab dem 1. September 2026 startet die nächste Förderphase der Mikroförderung. Die bewährten Rahmenbedingungen bleiben unverändert. Gefördert werden weiterhin vielfältige Projekte, die mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand große Wirkung vor Ort entfalten können. Dazu zählen unter anderem Nachbarschaftsinitiativen, Bildungs- und Jugendangebote, soziale Projekte sowie kulturelle Mikrovorhaben. Um Ehrenamtliche bei der Antragstellung zu entlasten, bleibt das Verfahren bewusst einfach und zeitsparend gestaltet. Ein besonderes Merkmal der Mikroförderung ist der vollständig digitale Ablauf: Von der Antragstellung bis zur Abrechnung erfolgt das gesamte Verfahren online über die LAGFA Niedersachsen. Das bedeutet weniger Bürokratie, eine schnellere Bearbeitung und ein nutzerfreundliches Verfahren für die Antragstellenden. Die Auszahlung erfolgt weiterhin in zwei Schritten: 50 Prozent der Fördersumme werden unmittelbar nach der Förderzusage ausgezahlt, die verbleibenden 50 Prozent nach Prüfung des Verwendungsnachweises durch die LAGFA Niedersachsen. Dadurch können Vereine, Initiativen und Organisationen ihre Projekte ohne Vorfinanzierungsdruck auf einer verlässlichen finanziellen Grundlage starten.
Mehr Informationen zur neuen Mikroförderung sind online erhältlich unter Mikroförderung: Kleines Geld, große Wirkung – LAGFA Niedersachsen
Wie ich aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur erfahren habe, profitiert im zweiten Halbjahr 2026 ein Kreisverdener Projekt von der Soziokultur-Förderung des Landes Niedersachsen: Für das Projekt „Boot als Kulturraum für alle: Jugend gestaltet Dorfleben“ kann der Dörverdener Verein Forum Zukunft e.V. Landesmittel in Höhe von mehr als 11.400 Euro in Anspruch nehmen. Im Rahmen dieser Initiative soll gemeinsam mit Jugendlichen ein altes Boot zu einem nachhaltigen Ort der Begegnung umgebaut werden. Das Angebot richtet sich insbesondere an junge Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft und soll Raum schaffen für ein gutes Miteinander.
Kultur kann Menschen zusammenbringen, Horizonte erweitern und das Miteinander stärken. Ich freue mich, dass die Landesmittel hier im Landkreis Verden dazu beitragen. Als Mitglied des Ausschusses für Haushalt und Finanzen habe ich mich erfolgreich für eine dauerhafte Stärkung der Kultur eingesetzt. Im Entwurf der Landesregierung für den kommenden Doppelhaushalt 2027/28 stehen nun jedes Jahr 600.000 Euro zusätzlich für die Soziokultur bereit. Das schafft für die Kulturtreibenden Planungssicherheit und sichert ihre Angebote langfristig ab.
Vereine können weiterhin Projekt- und Strukturförderung beim Landesverband Soziokultur beantragen. Stichtag für die Anträge für 2027 ist der 15. Oktober 2026. Weitere Unterstützung und Hilfe erhalten die Vereine auch durch die regionalen Kulturberaterinnen und -berater des Landesverbands Soziokultur. Mehr Informationen sind im Internet unter soziokultur-niedersachsen.de abrufbar.
Wie ich aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium erfahren habe, hat die SPD-geführte Landesregierung inzwischen über die vom Landtag beschlossenen insgesamt zwei Millionen Euro für die Destinationsmanagementorganisationen (DMO) sowie den Heilbäderverband Niedersachsen entschieden. Von der Förderung profitiert mit der Mittelweser Touristik GmbH auch eine Tourismusorganisation, bei der alle Kreisverdener Kommunen außer Oyten und Ottersberg Mitglied sind. Die Förderung unterstützt Tourismusorganisationen dabei, ihre Regionen zukunftsfähig aufzustellen und den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
Als Mitglied des Ausschusses für Haushalt und Finanzen, habe ich in Hannover erfolgreich dafür hart verhandelt, dass auch die Mittelweser Touristik von der Förderung profitieren kann.
Insgesamt können elf Destinationsmanagementorganisationen (DMO) sowie der Heilbäderverband Niedersachsen e. V. Fördermittel zwischen 28.000 Euro und 650.000 Euro erhalten. Die maximale Höhe der Förderung für die jeweilige DMO orientiert sich an den statistischen Übernachtungszahlen der jeweiligen Tourismusregion.
Unsere Tourismusregionen sind wichtige Arbeitgeber, stärken die heimische Wirtschaft und machen unsere Heimat für Gäste aus nah und fern attraktiv. Deshalb ist es richtig, dass das Land die Destinationsmanagementorganisationen gezielt unterstützt. Davon profitiert auch unsere Region. Für die Zukunft werde ich prüfen lassen, inwiefern in weiteren Förderrunden auch die Landtouristik Niedersachsen profitieren kann. Diese Anregung ist mir von einer Gastgeberin aus der Gemeinde Kirchlinteln in meinen roten Rucksack für den Landtag mitgegeben worden.
Die Anforderungen an den Tourismus haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Klimaanpassung oder moderne Besucherlenkung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Mit der Förderung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass unsere Tourismusorganisationen diese Herausforderungen erfolgreich bewältigen können.
Ein starker Tourismus bedeutet mehr Wertschöpfung für den Einzelhandel, die Gastronomie, das Handwerk und viele weitere Betriebe vor Ort. Deshalb ist diese Förderung eine Investition in die Zukunft unserer Region und in die Wettbewerbsfähigkeit des Reiselandes Niedersachsen.
Auf der meiner „Tour der Ideen“ durch die Gemeinde Dörverden sprach ich mich gemeinsam mit Bürgermeisterkandidatin Astrid Weizenkorn-Peters und Ratsmitgliedern erneut dafür aus, das am Weserradweg gelegene Dörverdener Weserwehr mit einer Rampenlösung auf beiden Seiten barrierefrei umzugestalten. Aktuell ist die Verbindung für Radfahrer, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Familien, die mit Kinderwagen unterwegs sind, eine große Hürde.
Ich hatte schon in vergangenen Jahren das Ziel der Barrierefreiheit am Weserwehr verfolgt und gemeinsam mit anderen Beteiligten vereinbart, eine wissenschaftliche Abschlussarbeit zu dem Thema als erste Machbarkeitsstudie anzuregen: Diese liegt nun mit der Masterarbeit von Dominik Kruse (Hochschule Bielefeld) vor. Sie setzt sich intensiv mit der Machbarkeit einer barrierefreien Querung auseinander.
Eine barrierefreie Querung am Weserwehr wäre ein riesiger Gewinn für den Radverkehr, die Naherholung und den Tourismus in unserer gesamten Region. Gemeinsam mit meinem CDU-Landtagskollegen Frank Schmädeke von der anderen Weserseite will ich weiter dranbleiben am Ziel einen barrierefreien Übergang zu schaffen. Ich lasse prüfen, mit welcher Förderung von Land, Bund oder EU wir zur Verwirklichung des barrierefreien Weserwehrs kommen können.
Auch Astrid Weizenkorn-Peters zeigt sich erfreut: “Diese Masterarbeit liefert eine gute Grundlage für die weiteren Beratungen in den Gemeinderäten. Den Wirtschaftsfaktor Tourismus will ich als Bürgermeisterin der Gemeinde Dörverden weiterentwickeln. Davon profitieren auch andere Branchen.“
In der Untersuchung im Rahmen der Masterarbeit wurden insgesamt acht verschiedene Varianten geprüft. Als Favorit setzte sich die Variante mit einer Rampenlösung an beiden Uferseiten durch. Diese Lösung bietet ein gutes Verhältnis von Nutzen und Kosten, ist extrem robust und macht den Wasserbau für Radlerinnen und Radler aber auch andere, die das Wehr queren, direkt erlebbar.
Die Dörverdener SPD besuchte mit mir beim TSV Dörverden auch die neue Tartanbahn, die dringend für Vereins- und Schulsport benötigt wurde. Ich hatte den entsprechenden Hinweis auf einer früheren Tour der Ideen in meinem roten Rucksack mit in die Kreis- und Landespolitik genommen. In dieses sportliche Großprojekt flossen insgesamt 168.000 Euro. Möglich wurde das durch eine große Gemeinschaftsleistung: Jeweils 30 Prozent der Summe trugen die Gemeinde Dörverden, der Landkreis und das Land via Landessportbund, während der Verein selbst die restlichen 10 Prozent finanzierte.
Auch an weiteren Stationen der Tour zeigten sich die vielfältigen Potenziale Dörverdens. Der Besuch auf dem beliebten Waldspielplatz verdeutlichte, dass dieser Naherholungsort von Familien und Teenagern hervorragend angenommen wird. Um den Zugang noch einfacher zu machen, soll hier die Beschilderung weiter ausgebaut werden. Zudem berichtete die Initiative „Stadt-Land-Erleben“ von ihrem engagierten Projekt, ein verknüpftes Radwegenetz aufzubauen und Informationen zugänglich zu machen. Schließlich besuchte ich das Gelände des ehemaligen „True Hoff“ und den Wohnmobilstellplatz, hier gibt es von Seiten der Dörverdener SPD Überlegungen zur Erweiterung und Verbesserung u.a. mit sanitären Anlagen.
Man merkt: In der Gemeinde Dörverden wird mit viel Herzblut an der Zukunft gearbeitet. Das wird gut!
Wie ich aus dem Niedersächsischen Verkehrsministerium erfahren habe, investiert das Land 2028 voraussichtlich 450.000 Euro für die Fahrbahnsanierung der Ortsdurchfahrt Thedinghausen (Landesstraße 354). Das geht aus dem neuen Mehrjahresprogramm des Landes zur Sanierung von Landesstraßen hervor. Im Frühjahr diesen Jahres waren bereits Schadstellen der L 354 ausgebessert worden. Nach Fertigstellung der Bremer Brückenbaustelle auf der A1, die derzeit für zusätzliche Schwerlastverkehre durch Thedinghausen sorgt, wird die Fahrbahn der Landesstraße in Thedinghausen auf einer Länge von über 400 Metern gründlich instand gesetzt. Die Mittel dafür stammen aus dem Sondervermögen des Bundes zur Modernisierung der Infrastruktur.
Die Notwendigkeit der Sanierung der Landesstraße 354 mitten durch Thedinghausen ist Problem, das viele Bürgerinnen und Bürger schon lange beschäftigt. Ich habe dieses Thema in meinem roten Rucksack mit nach Hannover genommen und mich im Landtag für eine Lösung eingesetzt. Die Samtgemeindeverwaltung mit Samtgemeindebürgermeisterin Anke Fahrenholz ist ihrerseits seit geraumer Zeit in einem engen Austausch mit dem regionalen Geschäftsbereich Verden der Landesstraßenbaubehörde (NLStBV) zur Sanierung der Fahrbahn, der Nebenanlagen und der Entwässerung.
Im Landtag habe ich mich erfolgreich dafür eingesetzt, dass das Land heute deutlich mehr Geld für Straßen und Radwege zur Verfügung stellt als noch vor einigen Jahren. Aber auch das Geld aus dem Sondervermögen des Bundes hilft sehr, Schritt für Schritt die Straßen in unserer Region zu erneuern. Es freut, mich dass die Erneuerung der L 354 durch Thedinghausen nun in das Mehrjahresprogramm des Landes aufgenommen und damit ein Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt werden konnte.
Auch für die Landesstraße 155 zwischen der Abzweigung zur L 158 und Völkersen ist eine Sanierung im Blick: Für den über fünf Kilometer langen Abschnitt sind Gelder ab dem Jahr 2029 eingeplant. Für mich ist klar, dass das noch nicht reicht. Ich werde mich in Hannover und gegenüber der Landesstraßenbaubehörde weiter für die Sanierung erneuerungsbedürftiger Kreisverdener Landesstraßen und Radwege einsetzen. Dazu gehört nach Ende der A1-Baustelle in Bremen in jedem Fall auch die Landesstraße 158 im Bereich Bierden und Uphusen. Wir haben noch viel zu tun.
Wie ich direkt aus dem Niedersächsischen Wirtschafts- und Bauministerium erfahren habe, fließen insgesamt mehr als 3,5 Millionen aus dem Städtebauförderungsprogramm von Land und Bund in den Landkreis Verden. Mit diesem Geld sollen die Erneuerung und nachhaltige Entwicklung der Städte und Gemeinden tatkräftig vorangebracht werden.
Es freut mich besonders, dass sowohl aus Achim als auch aus Verden jeweils ein neues Gebiet in die Förderung aufgenommen wurde, obwohl es landesweit nur sieben neue Maßnahmen sind. Diese Anliegen aus Achim und Verden hatte ich in meinem roten Rucksack mit nach Hannover genommen und freue mich nun die Erfolge wieder mit in die Heimat bringen zu können. Mit der Städtebauförderung sollen die Innenstädte erneuert, gestärkt und attraktiver gemacht werden. Es würde mich freuen, wenn dabei auch die Barrierefreiheit in beiden Städten weiter verbessert wird.
Für die Weiterentwicklung der Achimer Innenstadt sind über das Programm „Lebendige Zentren“ eine Million Euro für die Stadt Achim abrufbar; 1,3 Millionen Euro gehen aus demselben Programm nach Verden für das Projekt „südliche Altstadt“. Ziel des Programms ist es Stadt- und Ortsteilzentren attraktiver zu machen und sie zu lebendigen Orten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur weiterzuentwickeln.
Darüber hinaus gibt es auch gute Nachrichten für die bereits laufende Weiterentwicklung des Gebiets „Nördliche Innenstadt“ nahe des Achimer Bahnhofs: Sie wird erfolgreich fortgesetzt. Hier fließen aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ 1.251.000 Euro nach Achim. Dieses Geld hilft der nördlichen Innenstadt dabei, den wirtschaftlichen und demografischen Wandel erfolgreich zu bewältigen und sich zukunftsfähig aufzustellen.
Dass diese Gelder fließen können, ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund und Land. Mit einem gesamten Fördervolumen von insgesamt rund 185 Millionen Euro landesweit konnte das Vorjahresniveau deutlich übertroffen werden. Dies eröffnet zusätzlichen Handlungsspielraum bei der Unterstützung kommunaler Entwicklungsvorhaben. Ich danke auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, ohne den das nicht möglich gewesen wäre.
Bei der Firma Ewitherm Holzbau GmbH in Thedinghausen informierte ich mich gemeinsam mit dem SPD-Kandidaten für die Samtgemeindebürgermeisterwahl André Bornemann und Petra Roselius, die dem Thänhuser Samtgemeinderat sowie Kreistag angehört, über die aktuelle Lage und Anliegen des Betriebs an die Politik. Seit 2015 beliefert Ewitherm Holzbau Handwerksbetriebe, darunter auch Betriebe aus dem Landkreis Verden, mit individuell angefertigten Fenstern und Türen, die in Neu- und Bestandsbauten eingebaut werden können.
„Gut für Ewitherm als heimisches Unternehmen ist die Anhebung der Auftragswertgrenzen bei Vergabeverfahren gewesen,“ so Jan-Peter Albers, Geschäftsführer von Ewitherm Holzbau. Somit müssen weniger Verfahren EU-weit ausgeschrieben werden, wodurch lokale Betriebe von Kommunen stärker berücksichtigt werden. Das Land Niedersachsen hatte 2025 die Wertgrenzen für Direktaufträge öffentlicher Auftraggeber bei Liefer- und Dienstleistungen von 1.000 Euro und der für Bauleistungen von 3.000 Euro einheitlich auf 20.000 Euro ohne Umsatzsteuer angehoben. So soll eine dauerhafte Entlastung der öffentlichen Auftraggeber und der vergebenden Stellen erreicht werden. Für diese unbürokratische Lösung hatte ich mich nach Hinweisen verschiedener heimischer Handwerksbetriebe eingesetzt.
Auf die Frage André Bornemanns nach der Fachkräftesituation, betonte Jan-Peter Albers, dass sie nach neuen Fachkräften suchen und seit 2016 in den drei Berufen Tischler/in, Maschinist/in sowie Kauffrau bzw. -mann im Büromanagement ausbilden. Für das anstehende Ausbildungsjahr gibt es bei Ewitherm Holzbau noch einen freien Ausbildungsplatz für die Tischlerausbildung. Regelmäßig beteilige sich Ewitherm Holzbau an
Berufsorientierungsveranstaltungen der Gudewill-Schule Thedinghausen, um Perspektiven im Handwerk und insbesondere im eigenen Betrieb aufzuzeigen. In diesem Zusammenhang erkundigte ich mich, ob in Niedersachsen ein freiwilliges Handwerksjahr ähnlich zu dem bestehenden Modell in Schleswig-Holstein und dem Freiwilligen Sozialen Jahr eingeführt werden solle. Diese Idee sehen Jan-Peter Albers und Holger Asche, Betriebsleiter bei Ewitherm Holzbau, positiv.
Insgesamt zeigten wir uns beeindruckt. „Mich hat besonders die Verbindung aus traditionellem Tischlerhandwerk und modernster Technik beeindruckt. Hier werden handwerkliches Können, langjährige Erfahrung und innovative Produktionsverfahren miteinander vereint, um hochwertige Fenster und Türen zu schaffen. Wichtig bleibt mir der Austausch mit den Unternehmen vor Ort, um gemeinsam die Wirtschaft und Arbeit vor Ort zu fördern,“ so André Bornemann.
Mit meinem roten Rucksack bin ich im Sommer wieder auf einer „Tour der Ideen“ quer durch den Landkreis Verden unterwegs:
Wer möchte, kann mir Ideen, Anregungen und Hintergrundwissen für den Landtag mitgeben. Außerdem stehe ich gern Rede und Antwort zu Anliegen, die mir bereits mit auf den Weg gegeben worden sind.
Wer möchte, dass ich z. B. im Verein oder Betrieb vorbeikomme, ist dazu aufgerufen sich gerne bis zum 15. Juni im Bürgerbüro unter 04231/9708720 (Mo-Fr. 9-15 Uhr) oder mail@nulldoerte-liebetruth.de zu melden.
Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ steht bei der diesjährigen Tour der Ideen das vielfältige ehrenamtliche Engagement sowie der Einsatz der lokalen Unternehmen im Landkreis Verden im Mittelpunkt: Was läuft bereits gut? Wie kann Politik noch besser unterstützen? Welche Ideen und Anregungen sollte ich in meinem roten Rucksack mit in den Landtag nehmen?