Am Sonntag, den 13. September 2026, heißt es: Haltung zeigen und gemeinsam gewinnen – aus Liebe zum Wir und aus Liebe zu unser Heimat Niedersachsen.
Gemeinsam gewinnen
Alle wahlberechtigten Niedersachsen sind an diesem Tag aufgerufen, bei der Kommunalwahl ihre Stimmen abzugeben. Gewählt werden die kommunalen Vertretungen (Kreistage, Regionsversammlung, Stadt- und Gemeinderäte, Samtgemeinderäte, Ortsräte und Stadtbezirksräte) und auch neue Bürgermeister, Oberbürgermeister sowie Landräte.
Wofür wir stehen
Es macht einen Unterschied, wer vor Ort Politik macht. Denn Politik vor Ort ist ganz nah, hier wird entschieden, ob die Grundschule saniert wird, das Klinikum genügend Fachkräfte hat oder ob der Bus abends noch fährt. Wir Sozialdemokraten arbeiten Tag für Tag daran, dass es allen gut geht, unabhängig von Einkommen oder Herkunft. Deshalb: Am 13. September SPD wählen.
Die Fraktionen von SPD und WG PRO Bremervörde im Bremervörder Stadtrat kritisieren die Vorwürfe von Landrat Marco Prietz gegen Bürgermeister Michael Hannebacher. Sie fordern mehr Verantwortung des Landkreises und eine sachliche Debatte im Interesse von Kindern und Familien.
Bei der Diskussion um die Ganztagsbetreuung an den Bremervörder Grundschulen geht es vor allem um eines: Kinder und Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass Betreuung funktioniert.
Die jüngste Kritik von Landrat Marco Prietz an Bürgermeister Michael Hannebacher greift aus Sicht von SPD-Fraktion und WG PRO Bremervörde deshalb zu kurz. Auch die Entwicklung an den Schulen darf dabei nicht ausgeblendet werden. Aufgrund fehlender Lehrkräfte konnten die Schulen einen verlässlichen Anschluss des schulischen Ganztags an die weitere Betreuungszeit nicht für alle Jahrgänge gewährleisten. Die Reduzierung auf einen Jahrgang war damit keine Entscheidung, die der Bürgermeister einfach im Alleingang getroffen hat.
„Die Kritik ärgert mich nicht nur – sie macht mich sauer“, sagt Lukas Hinz, Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Personal. „Die Stadt steckt schon heute erhebliche eigene Mittel in Betreuung und Kinder- und Jugendhilfe. Der Landkreis könnte und müsste deutlich mehr Verantwortung übernehmen, anstatt der Stadt und Bürgermeister Michael Hannebacher öffentlich vorzuwerfen, sie habe zu wenig getan.“
Der Landkreis ist Träger der öffentlichen Jugendhilfe. Gleichzeitig setzt die Stadt Bremervörde eigenes Geld ein, um Betreuung vor Ort abzusichern und Lücken zu schließen. Eltern und Kinder dürfen nicht diejenigen sein, die am Ende unter Diskussionen über Zuständigkeiten und Finanzierung leiden.
Auch die CDU könne sich dabei nicht aus ihrer politischen Verantwortung ziehen. Sie verfügt seit mehreren Wahlperioden über die Mehrheit im Bremervörder Stadtrat und hat die Entwicklung der vergangenen Jahre damit maßgeblich mitgestaltet. Verantwortung für entstandene Strukturen oder Versäumnisse jetzt allein beim Bürgermeister zu suchen, werde der Sache nicht gerecht.
Besonders irritierend sei zudem, dass Prietz selbst regelmäßig darauf hinweise, dass Bund und Land den Landkreisen Aufgaben übertragen, ohne sie ausreichend finanziell auszustatten. Dieses Argument sei nachvollziehbar – müsse dann aber genauso im Verhältnis zwischen Landkreis und seinen Städten und Gemeinden gelten.
SPD-Fraktion und WG PRO Bremervörde appellieren deshalb daran, die Betreuung von Kindern nicht zum politischen Spielball zu machen. Es brauche keine gegenseitigen Schuldzuweisungen, sondern eine gemeinsame Lösung von Stadt, Schulen und Landkreis.
Kinder brauchen verlässliche Betreuung. Eltern brauchen Planungssicherheit. Und Politik muss Verantwortung übernehmen – im Rathaus ebenso wie im Kreishaus.
“Unsere Heimat lebt von den Menschen, die hier anpacken, Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas bewegen. Ob in Dorfgemeinschaften, Vereinen oder mit eigenen Projekten: Überall haben wir auf der Heimatrunde Menschen getroffen, die nicht darauf warten, dass andere etwas tun, sondern selbst aktiv werden. Dieses Engagement und dieser Zusammenhalt machen unsere Region stark”, so Lars Klingbeil.
Die dritte Heimatrunde führte den Bundestagsabgeordneten von Rethem über Hodenhagen und Kirchboitzen bis nach Scheeßel. Auf rund 100 Kilometern standen dabei unterschiedliche Themen der Region auf Klingbeils Programm.
Zum Auftakt besuchte Klingbeil die Grund- und Oberschule Rethem, die aus dem Sondervermögen mehr als 3,3 Millionen Euro zum Bau einer Ersatzturnhalle erhält.
Anschließend ging es mit dem Fahrrad weiter nach Hodenhagen. Dort besuchte der SPD-Politiker die Regional- und Energiegenossenschaft Aller-Leine-Weser und tauschte sich über regionale Energieversorgung und die Bedeutung gemeinschaftlicher Projekte für die Region aus.
Am Nachmittag führte die Tour weiter nach Kirchboitzen. Bei einem Dorfgespräch im Café sprach Klingbeil mit Torsten Söder und den Bewohnerinnen und Bewohnern über das Projekt “Wohnen im Alter”, die Entwicklung des Dorfes und die Frage, wie gutes Leben im ländlichen Raum auch im Alter möglich bleibt. Den Abschluss des ersten Tages bildete die Eröffnung des Walsroder Stadtfestes, wo Klingbeil gemeinsam mit Bürgermeisterin Helma Spöring den offiziellen Start des Festes begleitete und mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kam.
Am zweiten Tag startete Klingbeil vom Forellenhof in Hünzingen und radelte nach Visselhövede, wo er beim ,Klingbeil im Gespräch’ mit rund 40 Bürgerinnen und Bürger über Fragen und politische Anliegen diskutierte. Von da aus ging es weiter nach Brockel zur Mühle “Anneliese”. Klingbeil sprach mit dem Mühlenverein über den Erhalt des historischen Bauwerks und das ehrenamtliche Engagement vor Ort.
Die letzte Etappe führte schließlich nach Scheeßel. Beim Sommerfest der SPD Scheeßel klang die zweitägige Tour im Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern und den örtlichen Genossinnen und Genossen aus.
“Das waren intensive und tolle zwei Tage in der Heimat. Ich nehme viele Hausaufgaben mit nach Berlin und freue mich auf die nächste Heimatrunde”, betont Klingbeil.
Die Heimatrunde ist inzwischen zu einer festen Tradition geworden. Bereits in den beiden vergangenen Jahren war Klingbeil zwei Tage lang mit dem Fahrrad durch den Wahlkreis unterwegs. Auch in diesem Jahr verband er dabei politische Termine mit Begegnungen und sportlicher Bewegung. Bürgerinnen und Bürger konnten Klingbeil auf ausgewählten Streckenabschnitten begleiten und gemeinsam mit ihm durch die Region radeln.
Werfen sich im Wahlkampf für die SPD ins Zeug: Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Lars Lust und Doris Brandt, Stadtratsmitglied, stellvertretende Bremervörder Bürgermeisterin und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bremervörde – Obere Oste. Foto: Bick
Erstmalig als Teil des neuen SPD-Ortsvereins Bremervörde – Obere Oste bewerben sich die Bremervörder Sozialdemokraten bei den Kommunalwahlen am 13. September um Mandate im Stadt- und Ortsrat. Die BZ sprach mit Doris Brandt und Lars Lust.
Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion machen deutlich, welche Anliegen für die Sozialdemokraten besonders im Fokus stehen. Ganz weit vorne: das Thema bezahlbarer Wohnraum in Bremervörde. Die SPD setzt sich in ihrem Zukunftsprogramm 2030 für Lückenbebauung und Kernstadtverdichtung ebenso wie für die Schaffung von Bauland in Kernstadt und den Ortschaften ein. Doris Brandt plädiert zudem für neue Wohnformen wie gemeinschaftliche Wohnprojekte, Baugemeinschaften oder Mehrgenerationenwohnen.
Auch die Jugend – explizit auch in den Bremervörder Ortschaften – dürfe nicht aus den Augen verloren werden. Ihr müssten, so Brandt, „Räume zur Selbstverwirklichung“ zur Verfügung gestellt werden. Oft reiche schon ein einfacher Rückzugsort für gemeinsame Treffen. „Das muss gar nicht viel Geld kosten“, so Lust.
Zwar müssten bei den Haushaltsberatungen alle Ausgaben überprüft werden. Einen finanziellen Kahlschlag vermeiden wollen die SPDler allerdings bei den freiwilligen Leistungen im städtischen Haushalt, von denen viele Vereine und soziale Institutionen profitieren. „Wir würden uns ins eigene Fleisch schneiden“, so Doris Brandt. Problematisch sehen die Sozialdemokraten die extrem gestiegenen Kosten im Bereich der Kitas.
Keine Zusammenarbeit mit AfD
Sieben Mandate hält die SPD im jetzigen Stadtrat. Wenn es auch in der kommenden Wahlperiode mindestens dabei bleibt, wäre das aus Sicht des Fraktionsvorsitzenden schon ein Wahlerfolg. „Der bundespolitische Wind weht uns stark ins Gesicht“, schildert Brandt ihre Eindrücke aus dem Wahlkampf. Gleichwohl erlebe im Wahlkampf viele gute und höfliche Gespräche mit den Menschen, so die Sozialdemokratin. „Die persönliche Begegnung ist anders als online“, ergänzt Lust mit Blick auf viele Hasskommentare gegen seine Partei im Netz.
„Der bundespolitische Wind weht uns stark ins Gesicht.“ – Doris Brandt (SPD)
Zusätzlich zur Bundespolitik verändert jedoch die Kandidatenliste mit zwei AfD-Bewerbern für den Stadtrat die Ausgangslage für die nächste Zusammensetzung des Gremiums, in dem noch die CDU die absolute Mehrheit innehat. Die Chance, dass es nach dem 13. September mehr als die Mitglieder einer einzelnen Fraktion für die Stimmmehrheit im Bremervörder Stadtrat braucht, ist groß. „Der Wahlabend wird konkrete Zahlen liefern“, so Brandt. Generell gilt jedoch: Die SPD ist – mit Ausnahme künftiger AfD-Ratsmitglieder – zur Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen bereit.
SPD will präsenter werden
Einig ist das Duo darin, dass die SPD in ihrem Wirken mehr Präsenz zeigen muss. „Uns ist klar, dass wir wieder aktiver werden müssen“, so Lust selbstkritisch. Während in die Ratsfraktion mit dem ein oder anderen jungen Kandidaten neuer Schwung Einzug halten soll, könnte der neu formierte SPD-Ortsverband Bremervörde – Obere Oste, nun inklusive der Bereiche Selsingen und Geestequelle, zusätzliche Kräfte für die Parteiarbeit außerhalb der Fraktion freisetzen.
Brandt: „Die neue Struktur ist gut angelaufen.“
„Wir haben im Wahlkampf nicht aufeinander eingeschlagen, damit man auch danach noch miteinander reden kann“, so Lars Lust, der die „vernünftige Arbeitsatmosphäre“ in der zu Ende gehenden Wahlperiode im Stadtrat lobt.
Jeder der drei Distrikte arbeitet auch für sich alleine – so etwa beim Aufhängen der Wahlplakate. Gleichzeitig könne die SPD im Wahlkampf und bei Veranstaltungen von Synergieeffekten profitieren.
Zur Erinnerung: Der aktuell amtierende stellvertretende Ortsbürgermeister Christian Oetjen, der 2021 noch als SPDler in den jetzigen Ortsrat eingezogen war, hatte die Bremervörder Sozialdemokratie wegen der Fusion der Ortsverbände und Differenzen mit der Bundespartei verlassen und kandidiert nun für die WG Pro Bremervörde.
Empfehlung für Hannebacher
Entsprechend müssen sich die Sozialdemokraten für die Arbeit im Ortsrat neu aufstellen. Eine zentrale Rolle dabei spielt Lars Lust. Während der SPD-Fraktionsvorsitzende für den Stadtrat lediglich auf dem letzten Listenplatz kandidiert, steht er auf der Bewerberliste seiner Partei für den Ortsrat auf Platz 1. Es ist der SPD wichtig, den Ortsrat als eigenständiges Gremium für Anliegen der Kernstadt beizubehalten und dafür „weniger als Bühne für andere Karrieren“, kann sich Lust einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen.
Ohne eigenen Kandidaten ist die SPD wie schon 2021 bei der Bürgermeisterwahl. Wie auch die WG Pro Bremervörde sprechen sich die Sozialdemokraten bei der Bürgermeisterwahl für den parteilosen Amtsinhaber Michael Hannebacher aus. Mit allen Vorhaben und Ansichten des Bürgermeisters sind die Sozialdemokraten in den vergangenen Jahren nicht einverstanden gewesen. Lust nennt etwa die Diskussionen über Infostände von Parteien auf dem Wochenmarkt. An der ein oder anderen Stelle, etwa beim Thema Ganztagsschule, hätte sich die SPD Lars Lust zufolge zudem mehr Führung von der Verwaltungsspitze erhofft.
Im Vergleich zu Hannebachers Herausforderer, dem amtierenden Ortsbürgermeister Dirk-Frederik Stelling (CDU), bestünden jedoch inhaltlich die größeren Schnittmengen. Die Sozialdemokraten bedauern im Gespräch mit der BZ zudem, dass die Grünen keine Wahlempfehlung für einen der Bewerber aussprechen.
Doris Brandt lobte insbesondere die Informationspolitik des Bürgermeisters gegenüber den Ratsfraktionen. Im Vergleich zu dessen Vorgängern vergleicht Brandt den Informationsfluss zu den Fraktionen als „Schlaraffenland“.
Rund 70 Gäste feierten die Sommerfest-Premiere des neuen SPD-Ortsvereins, bei der langjährige Mitglieder ebenso im Mittelpunkt standen wie die Zukunft der Ostestadt.
Die Mitglieder der SPD zogen alle ein positives Fazit des ersten Sommerfestes. Foto: Ralf G. Poppe
Hesedorf. Kürzlich feierte der neu gegründete SPD-Ortsverein Bremervörde-Obere Oste sein erstes Sommerfest in Hesedorf. Die Gäste fanden sich zum sommerlichen Beisammensein ein, um abseits von Sitzungen und politischen Tagesordnungen intensive Gespräche zu führen.
Unter den Gästen befand sich auch Bremervördes parteiloser Bürgermeister Michael Hannebacher. Er bekräftigte in einer kurzen Rede, auch weiterhin parteilos bleiben zu wollen sowie, dass die aktuelle Kandidatur seine letzte für das Bürgermeisteramt der Ostestadt sein werde.
Zuvor hatte Gastgeberin Doris Brandt die Anwesenden ebenfalls mit einer kurzen Ansprache begrüßt. Sie wünschte sich allerdings, den kommunikativen Gedanken an diesem Tag hervorzuheben.
Urkunden und Mettwürste als Dankeschön
Bei der Premiere des Sommerfests kamen rund 70 Gäste zusammen. „Es war eine gute Gelegenheit für den Vorstand des Ortsvereins, langjährige Mitglieder der SPD zu ehren“, so der stellvertretende Vorsitzende Klaus Manal. Dabei wurden für besonders langjährige Mitgliedschaften vor Ort Klaus Pfau für 55 Jahre sowie Uli Elend und Christian Winsemann für jeweils 50 Jahre ausgezeichnet. Insgesamt standen 19 Mitglieder aus den drei Distrikten Bremervörde, Geestequelle und Selsingen auf der Ehrungsliste: Urkunden und je eine Mettwurst für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Dietmar Braun, Rüdiger Holst, Kai-Uwe Wilshusen und Michael Behnken. Für fünfzehn Jahre wurden Kerstin Behrendt, sowie Eva und Marco Wettlaufer geehrt. 25 Jahre sind Rolf Becker und Jürgen Hein Mitglieder in der SPD. Für eine 30jährige Mitgliedschaft erhielten Gerda Brinkmann, Elke Mickley und Esther Ockhun die Ehrungen. Seit vierzig Jahren sind Helga Kubisch und Holger Witte Parteimitglieder. Wolfgang Krishon ist seit 1981 dabei, und Peter Sehl seit 1971.
Für die SPD Bremervörde gilt es laut eigenem Programm, die Zukunft der Ostestadt nun sozial, digital und nachhaltig zu sichern. Hauptaufgabe von Politik und Verwaltung sei es, für heutige Bürger:innen sowie zukünftige Generationen ein lebenswertes Umfeld zu schaffen.
Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Plätze sind begrenzt.
Anmeldeschluss ist der 17. August 2026.
Am Veranstaltungstag findet eine Personalausweiskontrolle statt, der Einlass ist nur mit gültigem Ausweis möglich. Bitte beachten Sie außerdem, dass nur kleine Taschen bis maximal DIN-A4-Größe mitgebracht werden dürfen. Größere Taschen oder Rucksäcke sind aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen.
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich!
Datum: 22. August 2026
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Ort: Haus der Bildung
Adresse: Emmy-Krüger-Straße 2, 27374 Visselhövede
“Ich kenne meine Heimat nach 17 Jahren Politik sehr gut, aber auf dem Fahrrad nimmt man vieles nochmal ganz anders wahr. Deswegen freue ich mich auf das Radeln durch den Heidekreis und Landkreis Rotenburg und vor allem auf viele persönliche Begegnungen und Gespräche unterwegs”, so Lars Klingbeil.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Heidekreis und dem Landkreis Rotenburg können Lars Klingbeil auf einzelnen Streckenabschnitten begleiten. Klingbeil und sein Team weisen jedoch darauf hin, dass die Plätze für das gemeinsame Mitradeln begrenzt sind.
Die Strecken im Überblick:
Freitag, 21. August 2026
11.20 Uhr – Hermann-Löns-Straße (Turnhalle Grundschule), 27336 Rethem (Aller)
Strecke: Grund- und Oberschule Rethem bis Wilhelm-Focke-Straße 1, 29693 Hodenhagen
ca. 18 Kilometer
13.50 Uhr – Wilhelm-Focke-Straße 1, 29693 Hodenhagen
Strecke: Wilhelm-Focke-Straße 1, 29693 Hodenhagen bis Kirchboitzen 7A, 29664 Walsrode-Kirchboitzen
ca. 16 Kilometer
Samstag, 22. August 2026
11.20 Uhr – Haus der Bildung, Visselhövede
Strecke: Haus der Bildung Visselhövede bis Bahnhofstraße 14, 27386 Brockel
ca. 17 Kilometer
13.50 Uhr – Mühle “Anneliese” in Brockel
Strecke: Mühle “Anneliese” in Brockel bis zum Meyerhof in Scheeßel
ca. 11 Kilometer
Interessierte können sich per E-Mail unter lars.klingbeil@nullbundestag.de anmelden. Bei der Anmeldung werden Name, Geburtsdatum und Handynummer benötigt. Die Plätze für die einzelnen Streckenabschnitte sind begrenzt.
Für die Teilnahme wird um ein verkehrssicheres und gut gewartetes Fahrrad gebeten, da die Strecke teilweise durchs Gelände führt.
Der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil begrüßt die Entwicklung: “Die KfW-Förderprogramme unterstützen Unternehmen dabei, zukunftsfähig zu investieren, und helfen Familien sowie Privatpersonen dabei, Wohneigentum zu schaffen oder energetisch zu modernisieren. Das stärkt unsere Wirtschaft und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz.”
Besonders stark nachgefragt waren im Bereich der Mittelstandsförderung Programme für Gründungen und Unternehmensinvestitionen mit 30 Förderzusagen und einem Fördervolumen von 9,8 Millionen Euro. Den größten Anteil machte zudem die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien aus: Hier wurden 13 Vorhaben mit insgesamt 84,4 Millionen Euro unterstützt.
Auch private Haushalte nutzten die Förderangebote der KfW intensiv. Insgesamt wurden 1.000 Förderzusagen mit einem Volumen von 48,2 Millionen Euro erteilt. Besonders gefragt waren Programme rund um Wohnen und Leben mit 133 Förderzusagen sowie Maßnahmen zur energetischen Sanierung und zum klimafreundlichen Bauen. Insgesamt profitierten 1.390 Wohneinheiten von den Förderungen.
Zum Auftakt der Fahrt stand ein Besuch im Futurium – dem „Haus der Zukünfte“ – auf dem Programm. Dort beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Fragen rund um gesellschaftliche Entwicklungen, Wissenschaft und technologische Innovationen. Anschließend folgte eine Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR. Die Teilnehmenden erhielten dabei eindrucksvolle Einblicke in die Geschichte politischer Verfolgung und die Bedeutung von Freiheit und Demokratie.
Am zweiten Tag standen politische Fachgespräche im Mittelpunkt. Die Gruppe besuchte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und informierte sich über aktuelle Themen der internationalen Zusammenarbeit. Im Anschluss gab es ein Gespräch mit dem Umweltbundesamt zu umweltpolitischen Fragestellungen und der Arbeit der Behörde. Ergänzt wurde das Programm durch den Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas sowie eine politische Stadtrundfahrt durch Berlin, bei der wichtige Orte der Bundespolitik und deutschen Geschichte näher betrachtet wurden.
Den Abschluss der Informationsfahrt bildete der Besuch des Deutschen Bundestages. Neben einer Besichtigung des Plenarsaals und einem Vortrag über die Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments stand auch ein Besuch der Reichstagskuppel an.
„Politische Bildung lebt davon, dass Menschen Politik nicht nur aus der Ferne verfolgen, sondern Orte kennenlernen, an denen Entscheidungen getroffen und Geschichte geschrieben wurde. Solche Fahrten ermöglichen wertvolle Einblicke in unsere Demokratie und stärken das Verständnis für politische Zusammenhänge“, erklärt Lars Klingbeil.
Diese können innerhalb eines einwöchigen Workshops vom 1. bis 7. November hinter die Kulissen des politischen Berlins schauen und selbst tätig werden. Teilnehmen können interessierte Menschen zwischen 16 und 20 Jahren aus ganz Deutschland ob allein oder als Gruppe.
„Der Jugendmedienworkshop ermöglicht es jungen Menschen sich mit Politik und Journalismus auseinanderzusetzen und spannende Einblicke zu erhalten, sowie eigene Ideen und Perspektiven einzubringen. Krisen prägen unseren Alltag und die Auseinandersetzung mit ihnen ist wichtiger denn je. Dazu rufe Ich junge Menschen aus meinem Wahlkreis auf, sich zu bewerben und journalistische Arbeit in Berlin zu erleben.“ so Klingbeil.
Der Workshop unter der Schirmfrauschaft von Bundestagsvizepräsidentin Josephine Ortleb handelt in diesem Jahr um Auswirkungen von Krisen, welche Rolle Medien dabei spielen und welche Ideen und Lösungen es dazu gibt. Dazu werden die Teilnehmenden Abgeordnete und Fachleute zum Workshop Thema antreffen, Redaktionen besuchen und eigene journalistische Beiträge erstellen, welche in Form von Artikeln, Podcasts, Videos oder Social Media Formaten entstehen.
Interessierte können sich vom 7. Juli bis zum 5. August 2026 unter der Internetadresse hier bewerben. Eine unabhängige Jury sichtet die Bewerbungsbeiträge und im September sowie Oktober finden Vorbereitungstreffen statt. Der Workshop ist kostenlos und Verpflegung, Reisekosten und Übernachtung werden übernommen.
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